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In nächster Zeit werde ich die Originalköpfe gegen Alu - Köpfe tauschen.
Es taucht dabei die Frage auf , wie denn die Gewinde der Kopfschrauben abgedichtet werden .
Es ist ja vorgesehen , die Gewinde mit Thread-Sealer (z.B. von ARP) einzustreichen und dann die Schrauben einzudrehen.Das ist notwendig , weil die Gewinde in den Wasser oder Ölkreislauf eintauchen.
Das Problem ist nur: Die Schrauben müssen nachgezogen werden.Am besten nach einem kurzen Warmlauf.Dann ist das Gewindedichmittel aber mit Sicherheit gut durchgtrocknet und darf somit nicht mehr bewegt werden.
Und gerade bei Aluköpfen ist das Nachziehen ja wichtig .Oder?
Wie soll das funktionieren.
Bei Stehbolzen hat man dieses Problem natürlich nicht. Aber die wollte ich nicht unbedingt kaufen.
Oder brauche ich auf jeden Fall neue Schrauben , bzw. Stehbolzen?
Mario
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Hallo,
Du benötigst entwder die Kopfschrauben für Aluköpfe mit den "angegossenen" Scheiben zur Vergrösserung der Auflagenfläche des Schraubenkopfes zum Aluminium, oder spezielle Unterlegscheiben, die den selben Effekt haben.
Hmm, ob die Schrauben nachgezogen werden müssen, hängt von den Montageanweisungen der Dichtungsherstellers ab. Warum sollte ein Nachziehen bei Alu-Köpfen wichtiger sein als bei Stahlgussköpfen? Erwärmtes Aluminium zeigt eine deutlich höhere plastische Vervormung als kaltes, oder gar Stahlguss.
MfG Jörg
oder so
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Zitat:Original von jwause
Warum sollte ein Nachziehen bei Alu-Köpfen wichtiger sein als bei Stahlgussköpfen? Erwärmtes Aluminium zeigt eine deutlich höhere plastische Vervormung als kaltes, oder gar Stahlguss.
Yo, und die bei den Stahlgussköpfen des SBC gibt es kein Nachziehen.
two-lane
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Daß zusätzliche Unterlegscheiben bei Aluköpfen verwendet werden ist mir bekannt.
Die vorgeschriebene Verwendung des Dichtmittels für die Schrauben macht mir aber Sorgen.
In der Anleitung zu den Edelbrock Alu-Köpfen ist zur Montage vermerkt:
A re-torque is recommended after initial start-up and cool-down (allow 2-3 hours for
adequate cooling).
Und ein paar Zeilen vorher:
Apply RTV silicone
or ARP thread sealer to head bolt threads,
Wie soll das funktionieren ? Nach der Warmlaufphase und anschließendem Abkühlen ist das Gewindedichtmittel mit Sicherheit durchgetrocknet. Ein nachziehen der Schrauben würde dann logischerweise das Dichtmittel aufbrechen .
Ein klarer Wiederspruch.
Die Anweisung zum Nachziehen der Zylinderkopfschrauben habe ich aber schon in etlichen Artikeln und Rep.-Anleitungen gelesen. So bin ich davon ausgegangen , daß dieser Arbeitsschritt unumgänglich ist.
Ich hatte ja noch eine zweite Frage. Müssen oder sollten denn die Zylinderkopfschrauben erneuert werden?
Wenn erneuern , ist dann die Umrüstung auf Stehbolzen empfehlenswert?
Mario
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Hi,
die Schrauben müssen nur ersetzt werden, wenn die Gewinde defekt , oder z.B. durch Korrosion stark angegriffen sind.
Benutze doch dauerplastisches Dichtmittel, wie Z.B. Hylomar, oder eben die Stehbolzen einsetzten. Da wird nur das Auf- Abheben der ZK unpraktischer.
MfG Jörg
oder so
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Ja , das HY ... kenn ich natürlich auch.
Ich wollte es nur ganz genau nach Vorschrift machen.
Und die Vorschrift sagt: Aushärtendes Zeug nehmen.So sagt es Edelbrock.
Das ARP Thread Sealer würd ich am liebsten nehmen, weil die ARP- Leute Verschraubungsspezialisten sind . Die scheinen zu wissen was sie tun und empfehlen.
Aber man steckt halt nich drin........
Kopp- Wechsel ist kein Hexenwerk.Aber wegen eines Flüchtigkeitsfehlers den ganzen Kram nochmal runterbauen möchte ich natürlich vermeiden.
Mal sehen wies weitergeht.
Kurz und gut, der beschriebene Widerspruch läßt sich nicht aufklären?
Mario
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Ach Jörg , haben die Stehbolzen denn auch irgendeinen Vorteil?Den Nachteil hast du ja genannt.
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Zitat:Original von gummihobel
haben die Stehbolzen denn auch irgendeinen Vorteil?
Bei Wettbewerbsfahrzeugen, wo doch recht viel "Gedöns" nicht vorhandn ist, beschleunigt es etwas den ZK-Wechsel. Hauptvorteil ist jedoch, dass bei häufigerem ZK-Wechsel, die Graugussgewinde im Block nicht dem Verschleiss unterliegen und die Bohrungen auch nicht immer voll Wasser und Öl laufen. Und man kann im "Ernstfall" auch einen ZK im warmen Zustand wechsel, bzw wenigstens schon einmal abschrauben, welches bei Gussgewinden meist tödlich verläufr.
MfG Jörg
oder so
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Danke Jörg,
jetzt weiß ich endlich wofür die Stehbolzen gut sind. Warscheinlich dann eher nix für mich.
Also bleibts wohl bei Schrauben.Muß ich dann nur genau kontrollieren bzw. nachmessen ob die Länge der orig. Schrauben plus Unterlagsscheiben für die Alu Köpfe ausreicht. Die notwendige Länge ist von EDE zum Glück angegeben.
Danke bis hierhin.
Mario
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Hallo
Zitat:A re-torque is recommended after initial start-up and cool-down (allow 2-3 hours foradequate cooling).
RTV Silicone ist eben ein Silikondichtmittel. Die Regel sagt, das es 1 mm pro 24 Stunden tief durchhärtet-
Hat man also ne Raupe von 5 mm dick, so ist es voll durchgehärtet nach 5x24 Stunden.
Wenn ich mich nicht irre, härtet RTV durch die Luftfeuchtigkeit, macht also eine REaktion damit.
Da man nur mal warm laufen lassen soll und dann 3 Stunden kühlen lässt, so hat man kaum 4 Stunden runter, somit sollte das RTV am Gewinde noch nicht voll durchgehärtet sein. Wir reden ja von über nem cm Gewindelänge.
Bitte nicht missverstehen. Wissen tue ich nicht, obs funzt. Ist nur theoretisch, was ich schrieb.
Ich bekam leckende Kopfschrauben schon dicht mit dem Nylonband, das man für Wasserleitungsgewinde benutzt. Würde das aber bei nem Kopfwechsel nicht benutzen.
MfG. Günther
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